https://imgl.krone.at/scaled/2163195/v3098bc/630x356.jpg
Die drei „Unterwirtinnen“ in Ebbs - Maria, Sabrina und Kathrin Steindl - präsentieren mit der „Einsiedelei“ im Garten ihre Umsetzung des Trends des „Social Cocooning“.(Bild: Hubert Berger)
Tiroler Hotellerie

Mit Charme und Ideen der Masse entgegen

by

Nach wochenlangem „Lockdown“ sperrt heute, Freitag, die Hotellerie wieder auf. Die „Krone“ besuchte Hotels in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel und konnte dabei feststellen, dass hier nichts „neu erfunden“ werden muss, sondern dass sich diese Tourismusbetriebe schon seit Jahren eine individuelle, weltoffene und trotzdem bodenständige Reputation auf höchstem Qualitätsniveau erarbeitet haben.

Im Zentrum der Unterländer Haflingergemeinde Ebbs steht seit 1490 das denkmalgeschützte Hauben-Restaurant Hotel „Unterwirt“. Gar nicht historisch sind seine Besitzerinnen, die drei jungen Schwestern Sabrina, Maria und Kathrin Steindl. Sie haben dieses Tiroler Traditionshaus mit viel Charisma und Charme in das 21. Jahrhundert gebracht.

https://imgl.krone.at/scaled/2163196/v19ef49/630x356.jpg
(Bild: Hubert Berger)

Die drei „Unterwirtinnen“ haben die erforderlichen Corona-Maßnahmen nicht nur umgesetzt, sondern mit innovativen Ideen bereichert. Eine Antwort auf den touristischen Trend des „Social Cocooning“ liefern sie dabei mit der „Einsiedelei“ im Garten: Ein gut isoliertes mobiles Hotelzimmer mit Panoramafenster und Sonnenkollektoren.

Golf an der Streif
Schauplatzwechsel in die Gamsstadt, am Fuße der Streif. Hier steht der „Rasmushof“, das Refugium einer der bekanntesten Persönlichkeiten Kitzbühels: Signe Reisch! Die rührige Präsidentin des Tourismusverbandes Kitzbühel betreibt seit 1974 dieses Hotel mit ausgezeichnetem Restaurant.

https://imgl.krone.at/scaled/2163190/vaa0510/630x356.jpg
Mit Signe Reisch eine Golfpartie am Fuße der Streif spielen(Bild: Hubert Berger)

Der „Rasmushof“ entwickelte sich zu einem geselligen Treffpunkt für Einheimische und Gäste. 1977 wurde die Idee eines öffentlichen Golfplatzes, der rund um den Betrieb führt, geboren. Somit kann man hier in den warmen Monaten der „Sommerfrische“ dem Rasensport frönen, genau dort, wo im Winter alljährlich die weltweite Ski-Elite die härteste und rasanteste Rennstrecke der Welt bezwingt.

„Das Sieben“
Zurück in den Bezirk Kufstein, in das Gesundheitsressort „Das Sieben“ in Bad Häring. Im modernen Bau, der in eine sanfte Hügellandschaft eingebettet liegt, ist für den „Restart“ nach Corona alles auf Schiene und das für einen Urlaub, der gesund macht, wie Chefarzt Wolf-Dietrich von Bessing betont.

https://imgl.krone.at/scaled/2163191/vb782cf/630x356.jpg
Die Leitung von „Das Sieben“: Bessing und Hummel (rechts).(Bild: Hubert Berger)

„Das Sieben“ zeichnet sich nicht nur durch gehobene Gastfreundschaft aus, sondern auch durch die Gestaltung und Umsetzung individueller Gesundheitsangebote. Mit dem Ziel, immer das Optimum für die individuelle Gesundheit zu nutzen.

https://imgl.krone.at/scaled/2163186/vb9ea99/630x356.jpg
Willi Steindl und Team freuen sich auf viele Sommergäste.(Bild: Hubert Berger)

Gute Buchungslage
Zum Abschluss begeben wir uns wieder in den Bezirk Kitzbühel. Nicht nur die internationale Show- und Musikszene ist immer wieder zu Gast im „Hotel Sonne“ in Kirchberg. Als eine besonders familienfreundliche Destination hat sich das Haus zudem einen ausgezeichneten Namen gemacht. Mit der aktuellen Buchungslage ist Hotelier Willi Steindl derzeit sehr zufrieden.

Hubert Berger, Kronen Zeitung