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dpa/Stephan Scheuer Ein Rentnerpaar (Symbolbild)

Weil Steuereinnahmen fehlen: "Ponyhofwirtschaftslage ist Vergangenheit": Unternehmer fordern Aus für Rente mit 63

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Die Corona-Krise wird den Staat einiges kosten. So viel steht fest. Der Verband der Familienunternehmer hat daher die Abschaffung der Rente mit 63 gefordert. Damit soll die Rentenversicherung in der Corona-Krise entlastet werden.

Der Verband der Familienunternehmer verlangt die Abschaffung der Rente mit 63, um die Rentenversicherung in der Corona-Krise zu entlasten. "Angesichts einbrechender Steuereinnahmen wird es dem Staat immer schwerer fallen, seine hohen Zuschüsse in die Rentenversicherung aufrechtzuerhalten", heißt es in einem "Anti-Rezessions-Programm" des Verbandes. Über den Bericht hatte die "Rheinischer Post" zuerst berichtet.

Wer 45 Jahre Rentenbeiträge gezahlt hat, kann seit Juli 2014 ab Vollendung des 63. Lebensjahres ohne Abzüge in Altersrente gehen. Die Rente ab 63 gilt nur für Versicherte, die vor dem 1. Januar 1953 geboren sind. Für jüngere Versicherte steigt die Altersgrenze mit jedem Jahrgang.

In dem Papier des Verbands heißt es nun dazu: "Zur Entlastung sollte die Rente mit 63 abgeschafft und der künftige Renteneintritt an die Entwicklung der Lebenszeit angepasst werden." Zudem sollten neue Vorhaben wie die Grundrente durch ein Ausgabenmoratorium auf Eis gelegt werden.

"Ponyhofwirtschaftslage ist Vergangenheit" - Aus für Rente mit 63?

In seinem Programm hat der Verband Konzepte zusammengetragen, wie die wirtschaftlichen Belastungen durch die Corona-Krise zu stemmen sind. Der Bericht ist in den vergangenen Tagen den Ministerpräsidenten und  Bundespolitikern zugegangen.

Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands Die Familienunternehmer, sagte: „Die gemütliche Ponyhofwirtschaftslage der letzten Jahre ist Vergangenheit. Das ökonomische Beben der Covid 19-Krise wird in den kommenden Monaten einen Insolvenz-Tsunami auslösen.

Die existenziellen Fragen lauten jetzt: Wie kommen wir jetzt schnell aus der Corona-Rezession heraus, um die Insolvenzzahlen und Arbeitsplatz-Verluste zu begrenzen? Wie sind die gigantischen finanziellen Belastungen von Staat, Sozialkassen und Unternehmen gemeinsam zu stemmen? Und wie schaffen wir es, dass die kommenden Generationen nicht unter diesem Schuldenberg verzweifeln?“

Eben-Worlée gab sich davon überzeugt, dass es nach dem Shutdown eine neue Phase des Aufschwungs geben wird, sodass der Wohlstand der Gesellschaft nachhaltig gesichert werden kann. Er mahnte aber auch: "Nur gigantische Summen unkontrolliert in den Konsum zu pumpen wird nicht genügen.

Unternehmen müssen durch kluge Maßnahmen so entlastet werde, dass ihre Liquidität und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit gestärkt wird. Gleichzeitig müssen sie motiviert werden, hier in Deutschland kräftig in Zukunftsprojekte zu investieren. Dafür müssen die Regierenden unsere Defizite in der digitalen und analogen Infrastruktur und auch bei der Energiewende schleunigst beseitigen.“

 

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