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Die Astronauten Bob Behnken (r.) und Douglas Hurley (2. v. r.) starten jeweils zu ihrer dritten Mission. Nasa-Chef Jim Bridenstine (l.) wünschte ihnen Glück für ihren historischen FlugFoto: twitter.com/JimBridenstine
Liveticker zur SpaceX-Mission

Diese Raketen-Crew will Amerika stolz machen

BILD zeigt den ersten bemannten US-Raumflug seit neun Jahren live +++ BILD-Sondersendung ab 22 Uhr

Der Countdown läuft!

Tesla-Gründer Elon Musk will mit seinem Unternehmen SpaceX heute Raumfahrtgeschichte schreiben! Eine Falcon-9-Rakete der US-Firma soll um 16.33 Uhr Ortszeit (22.33 Uhr MESZ) vom Kennedy Space Center in Cape Canaveral zur Internationalen Raumstation (ISS) starten.

An Bord der Dragon-Kapsel sind die beiden erfahrenen US-Astronauten Robert Behnken (49, zwei Raumflüge) und Douglas Hurley (53, zwei Raumflüge). Behnken schrieb am Dienstagabend (Ortszeit) bei Twitter: „Nasa-Chef Jim Bridenstine hat Douglas Hurley und mir heute durch eine Glasscheibe alles Gute gewünscht. Wir freuen uns darauf, ein Teil des Teams zu sein und ihn und ganz Amerika stolz zu machen.“

Glückt die Mission „Demo-2“, wäre es die erste erfolgreiche Mission eines Privatunternehmens zur ISS und zugleich ein wichtiger Beitrag, die USA wieder unabhängig von russischen Raketen zu machen. Die Nasa hatte ihr Shuttle-Programm 2011 wegen hoher Kosten und nach zwei Unglücken eingestellt.

BILD begleitet die letzten Stunden bis zum Raketenstart live, ab 22 Uhr auch mit einer Sondersendung.

Live-Ticker

neue Meldungen

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  1. Heute
  2. 16.57 Uhr

    Der Zeitplan für den SpaceX-Flug

    BILD begleitet den SpaceX-Flug zur ISS live! Ab 18 Uhr sehen Sie hier den Livestream der Nasa im Vorfeld des Starts.

    Ab 22 Uhr können Sie die BILD-Sondersendung zum Start verfolgen. Mit folgenden Gesprächspartnern:

    Rob Kelso, früherer Space-Shuttle-Flugdirektor der NASA

    Ulf Merbold, früherer deutscher Astronaut mit der Erfahrung von drei Raumflügen

    Silas, der „Tesla-Filmer“. Der 13-jährige Schüler dokumentiert seit Februar den Baufortschritt auf dem Tesla-Gelände in Brandenburg – mit seiner Drohne

    Herbert Bauernebel, BILD-Reporter vor Ort in Florida

  3. 16.54 Uhr

    „Eine neue Ära der bemannten Raumfahrt“

    Nasa-Administrator Jim Bridenstine nannte die beiden Astronauten zwei amerikanische Helden, die „die Grundlage für eine neue Ära der bemannten Raumfahrt einläuten“ würden.

  4. 16.45 Uhr

    Weltraum-Veteran Behnken: „Wir sind bereit!“

    Die beiden Raumfahrer Douglas Hurley und Bob Behnken können ihre jeweils dritte Weltraum-Mission nicht erwarten. Behnken schrieb am Dienstagabend (Ortszeit) bei Twitter: „Nasa-Administrator Jim Bridenstine hat Douglas Hurley und mir heute durch eine Glasscheibe alles Gute gewünscht. Wir freuen uns darauf, ein Teil des Teams zu sein und ihn und ganz Amerika stolz zu machen.“

  5. 15.49 Uhr

    Trotz Corona! Fans strömen nach Cape Canaveral

    Entgegen der Empfehlungen der Nasa sind viele Weltraumfans nach Cape Canaveral gereist, um den ersten Start einer SpaceX-Rakete zur Internationalen Raumstation (ISS) mit einer bemannten Kapsel aus der Nähe zu verfolgen. „Der Sheriff hat gesagt, alle sollen kommen. Die Nasa sagt das Gegenteil, aber ich glaube, der Sheriff gewinnt“, der Besitzer eines Lokals in Sichtweite der Startrampe, Rusty Fischer, der Nachrichtenagentur AFP. Um Corona-Infektionen zu verhindern, hatte die Nasa Weltraumfans gebeten, den historischen Start der Falcon-9-Rakete mit der bemannten Dragon-Kapsel im Internet mitzuverfolgen.

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    Foto: Charlie Riedel / AP Photo / dpa
  6. 15.48 Uhr

    So ist die Wetterprognose

    Laut Nasa besteht allerdings eine 40-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass der Start wegen schlechten Wetters verschoben werden muss. Das nächste Zeitfenster wäre am Samstag.

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    Stürmisches Wetter am Starttag im Kennedy Space Center in Florida! Das massive Fahrzeugmontage-Gebäude ist in Nebel gehülltFoto: GREGG NEWTON / AFP
  7. 15.48 Uhr

    Zwei erfahrene Astronauten an Bord

    An Bord der Dragon-Kapsel sind zwei US-Raumfahrtveteranen, der 49-jährige Astronaut Robert Behnken und sein 53-jähriger Kollege Douglas Hurley. Ihr Start ist für 16.33 Uhr Ortszeit (22.33 Uhr MESZ) vorgesehen, rund 19 Stunden später soll ihre Kapsel an der ISS andocken.

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    Die NASA-Astronauten Douglas Hurley (links) und Robert BehnkenFoto: picture alliance / ZUMAPRESS.com
  8. 15.48 Uhr

    Trump führt Programm Obamas fort

    Das Programm für bemannte Nasa-Missionen mit Raumfähren kommerzieller Unternehmen hatte unter Trumps Vorgänger Barack Obama begonnen. Trump sieht in dem nun erhofften Erfolg aber eine Bestätigung seines Vorhabens, die US-Vorherrschaft im All zurückzuerlangen. So hat er angeordnet, dass spätestens 2024 wieder Nasa-Astronauten zum Mond fliegen sollen. Diese Zielvorgabe erscheint zwar unrealistisch, hat der US-Raumfahrt aber neuen Schub gegeben.

  9. 15.48 Uhr

    Auch US-Präsident Trump hat sich angekündigt

    US-Präsident Donald Trump will den Raketenstart gemeinsam mit seinem Vize Mike Pence persönlich vom Kennedy Space Center in Cape Canaveral aus mitverfolgen.

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    Foto: SAUL LOEB / AFP
  10. 15.47 Uhr

    Ende der Übergangslösung mit russischen Raketen

    Seit Beginn des Aufbaus der ISS im Jahr 1998 haben dort nur Nasa-Shuttle und russische Raketen angedockt. Wegen hoher Kosten und nach zwei tödlichen Unglücken stellte die Nasa 2011 ihr Shuttle-Programm ein. Seitdem fliegen die US-Astronauten mit russischen Raketen zur Raumstation. Dieses Arrangement überdauerte selbst die politischen Spannungen zwischen Washington und Moskau, war aber von vornherein nur als Übergangslösung gedacht. Die Nasa beauftragte zwei private Unternehmen - SpaceX und den US-Luftfahrtriesen Boeing - mit dem Bau von Raumfähren. Bereits seit 2012 übernimmt die günstige Falcon-9-Rakete von SpaceX unbemannte Versorgungsflüge zur ISS.

  11. 15.47 Uhr

    Erste private Raumfahrtmission

    SpaceX sollte am Mittwoch als erstes privates Unternehmen US-Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS bringen. Eine erfolgreiche Mission wäre nicht nur für das Raumfahrtunternehmen von Tesla- und Paypal-Gründer Neon Musk ein Meilenstein. Erstmals seit Ende der Spaceshuttle-Ära wäre die US-Raumfahrtbehörde künftig bei bemannten ISS-Flügen weniger abhängig von russischen Sojus-Raketen.

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    Der SpaceX-Gründer Elon Musk (2.v.l.) spricht neben dem NASA-Administrator Jim Bridenstine (l) und den Astronauten Douglas Hurley (2.v.r.) und Robert Behnken (r) vor den Medien.Foto: PHILIP PACHECO / AFP

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