Jetzt offiziell: Svoboda, Bakala und Finger in Lausanne an Board

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Der frühere NHL-Verteidiger Petr Svoboda wird einer von drei neuen Besitzern von Lausanne HC
KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
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Craig McTavish (rechts) bleibt auch nach dem Besitzerwechsel Trainer des Lausanne HC
KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Der Lausanne HC machte den Besitzerwechsel publik. Der Klub geht nach vier Jahren vom Amerikaner Ken Stickney an ein Investoren-Trio über, bestehend aus dem tschechischen Multimillionär Zdenek Bakala, dem früheren tschechischen NHL-Spieler Petr Svoboda sowie dem russisch-amerikanisch Financier Gregory Finger.

Personell ändert sich bei Lausanne in der sportlichen und operativen Führung derzeit aber nichts. Craig McTavish bleibt Trainer. Der Kanadier war erst kurz vor dem Ausbruch der Coronavirus-Krise zum Klub gestossen. Patrick de Preux, Vorsitzender des Verwaltungsrates, und Sacha Weibel als CEO führen ihre Funktionen weiter.

De Preux schlug selbstredend lobende Worte an: «Der Klub war noch nie in besseren Händen. Diese Leute sind seriös und leben seit vielen Jahren in der Schweiz», betonte er. Bakala und Finger hätten bereits 2019 ausgeholfen, um ein Defizit von mehreren Millionen auszugleichen.

Svoboda wird vom neuen Besitzer-Trio für die sportlichen Belange zuständig sein. Der frühere NHL-Verteidiger hat somit bei den Transfers sowie der Entwicklung des Nachwuchses die Finger im Spiel. Lausanne bezog vergangene Saison ein neues Stadion, die Erwartungen sind entsprechend hoch.

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