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Seagate

Seagate Firecuda: Angeblich eine Gaming-SSD, warum weiß niemand

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Der Speicherhersteller Seagate hat eine neue SSD auf den Markt ge­bracht, die als Gaming-Produkt angepriesen wird. Leider verrät das Un­ter­nehmen nicht, was genau die FireCuda 120 für Gamer besser geeignet machen soll als andere Speichermedien dieser Art. Das heißt nicht, dass es sich nicht lohnen kann, das Produkt zu kaufen. Man sollte sich eben nur darüber bewusst sein, dass die vermeintliche Ausrichtung auf Gamer lediglich eine Werbemaßnahme ist und nicht von irgendwelchen technischen Spezifikationen unterstrichen wird. Die SSD ist nicht einmal für eine Anbindung an PCI express-Schnittstellen ausgelegt, sondern beschränkt sich auf das langsamere SATA-Interface.

An diesem macht das Speichersystem aber immerhin eine ordentliche Figur. Die SSD bietet eine Kapazität von 4 Terabyte. Das genügt zumindest, um als Nutzer von Download-Plattformen wie Steam eine ganze Reihe von Titeln parallel installiert lassen zu können. Größere SSDs werden von Seagate im Consumer-Segment derzeit auch nicht angeboten.

Solides System

Die Schreibgeschwindigkeit wird vom Hersteller mit 540 Megabyte pro Sekunde angegeben. Beim Lesen soll es das Speichermedium auf etwas mehr bringen: 560 Megabyte pro Sekunde stehen hier in den Spezifikationen. Den Angaben zufolge soll außerdem eine mittlere Betriebsdauer von 1,8 Millionen Stunden erreicht werden, was quasi bedeuten würde, dass kaum jemand seinen Speicher aufgrund von Ermüdung verliert.

Der Preis der SSD-Variante mit einer Speicherkapazität von 4 Terabyte wird mit rund 690 Euro angegeben. Seagate bietet aber auch drei kleinere Varianten des Produktes an, die mit 2 Terabyte, 1 Terabyte und 500 Gigabyte ausgestattet sind. Die Preise staffeln sich hier dann von rund 415 Euro über 210 Euro bis 110 Euro nach unten. Sämtliche Varianten sollen nach Angaben des Herstellers ab sofort lieferbar sein.

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