Porr verdoppelt den Quartalsverlust

Der Baukonzern Porr hat im ersten Quartal 21 Millionen Euro Verlust geschrieben. Die Auftragsbücher sind gefüllt.

Der Baukonzern Porr hat heuer im ersten Quartal massive Verluste erlitten. Unter dem Strich stand ein Fehlbetrag in Höhe von 21 Millionen Euro - mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum (9,1 Millionen Euro). Der Verlust vor Steuern (EBT) habe sich "saisonal- und coronabedingt" von 11,8 Millionen auf 25,5 Millionen Euro erhöht, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Die Produktionsleistung verringerte sich um 10 Prozent von knapp 1,1 Milliarden auf 942 Millionen Euro. Der Auftragsbestand war relativ stabil bei 7,3 Milliarden Euro (minus 2,2 Prozent). Der Ordereingang schrumpfte allerdings um 17,2 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro.

Bei Produktionsleistung und Ergebnis zeigten sich "erste Covid-19-Effekte". Der langfristige Trend sei aber "intakt". Die gesamte Bauwirtschaft solle letztlich von der Coronakrise profitieren. Die Porr lege ihren Schwerpunkt nun auf "Transformation und Liquidität".

"Wir haben einen gesunden Auftragsbestand auf einem Rekord-Niveau. Unsere breite Aufstellung ist - vor allem in dieser herausfordernden Zeit - ein großer Wettbewerbsvorteil", so Porr-Chef Karl-Heinz Strauss. Die Porr sei stabil in das neue Jahr gestartet. "Leider mussten wir ab März coronabedingt Leistungs- und Ergebniseinbußen einnehmen."

(APA)