Schweizer Handy-Kunden ärgern sich über Roaming-Tarife

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Schweizer Handynutzer ärgern sich vor allem über hohe Tarife für Telefonieren im Ausland sowie über lange Kündigungsfristen. (Archivbild)
KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

Roaming und Kündigungsfristen seien ein «Dauerärger» bei den Konsumenten, wurde Telekomexperte Ralf Beyeler in der Mitteilung zitiert. Sein Vergleichsportal hat dazu vom Marktforschungsinstitut Ipsos eine repräsentative Umfrage bei 1'500 Konsumenten durchführen lassen.

Roaming zu teuer

Gemäss den Resultaten empfinden die Schweizer das Roaming trotz Preissenkungen in den letzten Jahren immer noch als zu teuer. Im Gegensatz zur Eidgenossenschaft hat die Europäische Union die Gebühren für das Telefonieren im Ausland innerhalb ihrer Grenzen abgeschafft.

Daneben sind die Kunden auch mit der Preis-Leistung und der Erreichbarkeit der Mitarbeiter nur mässig zufrieden, wie es weiter hiess. Besser sieht es hingegen mit bei der Gesprächsqualität, der Netzabdeckung oder den Abrechnungen für das mobile Internet aus. Hier gibt es kaum Anlass für Kritik.

Auffällig war in der Umfrage ausserdem: Die Zufriedenheit steigt mit zunehmendem Alter der Kunden an. Die Altersgruppe zwischen 18 und 25 Jahren vergab eine deutlich tiefere Zufriedenheitsnote als etwa die 50- bis 74-Jährigen.

Sunrise vor Swisscom und Salt

Nach Anbietern betrachtet eroberte die Sunrise dieses Jahr den Spitzenplatz vor der Swisscom. Die höchsten Noten werden von Sunrise-Kunden für die Abrechnungen, die Gesprächsqualität und die allgemeine Zufriedenheit vergeben.

Die drittgrösste Schweizer Mobilfunk-Anbieterin Salt landete punkto Kundenzufriedenheit derweil hinter der grossen Konkurrenz von Sunrise und Swisscom. Allerdings war der Abstand zu Swisscom nur noch klein.

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