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Schalke 04 - Klaus Fischer kritisiert Aussage von Weston McKennie: "Eine Frechheit"

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Klaus Fischer (70), Stürmer-Legende von Schalke 04, hat die Aussage von Mittfeldfeldspieler Weston McKennie (21) kritisiert, wonach dieser während der Corona-Pause große Teile des Tages verschlafen habe. Schuld an der derzeitigen Schalker Krise sei jedoch die Einstellung der gesamten Mannschaft.

"Diese Aussage ist eine Frechheit", sagte Fischer der Sport Bild und nahm damit auf McKennies Geständnis gegenüber DAZN Bezug, dass er in Zeiten des individuellen Trainings oftmals bis 13 Uhr geschlafen habe. "Um 15 Uhr schaue ich Netflix, und erst am Abend trainiere ich", erklärte McKennie seine Trainingsgewohnheiten.

Dieser Tagesgestaltung kann Fischer, der für die Königsblauen zwischen 1970 und 1981 182 Bundesliga-Tore erzielte, nur wenig abgewinnen: "Wo gibt es denn so etwas? Wo leben wir? Er spielt Fußball für Schalke, wird dafür bezahlt. Ich erwarte von einem Profi, dass er nicht bis 13 Uhr schläft, sondern trainiert."

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'Bäumchen wechsel dich' auf Schalke. In der jüngeren Geschichte hat die Trainerbank auf Schalke schon so einige Gesichter gesehen. SPOX zeigt alle Trainer seit 1996.© getty
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Unter Huub Stevens gewann Schalke 04 1997 den UEFA-Cup und 2001 sowie 2002 den DFB-Pokal. 2002 wechselte er zu Hertha BSC.© getty
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Sein Nachfolger auf der Schalker Trainerbank wurde Frank Neubarth. Der Ex-Werder-Stürmer musste allerdings schon nach neun Monaten wieder seinen Hut nehmen.© getty
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"Eurofighter" Marc Wilmots übernahm interimsweise bis zum Saisonende 2003.© getty
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Zur Saison 2003/2004 verpflichteten die Königsblauen mit Jupp Heynckes einen großen Namen. Doch der heutige Bayern-Trainer wurde nach einem schwachen Saisonstart 2004/2005 entlassen.© getty
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Der vorherige Co-Trainer Eddy Achterberg übernahm das Amt interimsweise vom 15. Septemberg 2004 bis zum 28. September 2004 und war für einige lustige Pressekonferenzen verantwortlich.© getty
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Es folgte die erste Amtszeit von Ralf Rangnick. Nach dem der Vorstand eine Ablösung des Trainers zur Winterpause 2005/2006 plante, verabschiedete sich der Trainer mit einer Ehrenrunde beim Schalker Publikum.© getty
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Der damalige Torwarttrainer Oliver Reck saß für den gechassten Ralf Rangnick ein Spiel auf der Schalker Bank.© getty
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Rangnicks Co-Trainer Mirko Slomka wurde am 4. Januar 2006 zum neuen Trainer bestimmt. Nach einem 1:5 in Bremen am 13. April 2008 stellte der Verein Slomka vorzeitig frei.© getty
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Die Ex-Spieler Michael Büskens und Youri Mulder übernahmen den Trainerposten gemeinsam bis Saisonende.© getty
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Zur neuen Saison übernahm dann der Holländer Fred Rutten. Er kam mit großen Vorschusslorbeeren von Twente Enschede, blieb aber nur bis zum 26. März 2009.© getty
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Interimsweise durfte wieder Michael Büskens ran. Trotz guter Resultate war am Saisonende erneut Schluss für das Schalker Urgestein.© getty
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Es kam Meistertrainer Felix Magath aus Wolfsburg. Magath krempelte den ganzen Verein um und verscherzte es sich schnell mit dem Schalker Publikum. Trotz Finaleinzugs im Pokal und Viertelfinale in der Champions League musste er im März 2011 gehen.© getty
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Sein bisheriger Co-Trainer Seppo Eichkorn übernahm die Königsblauen für die Partie gegen Bayer Leverkusen.© getty
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Danach trat Ralf Rangnick seine zweite Amtszeit an und sorgte mit einem 5:2 gegen Inter Mailand in der Champions League für Aufsehen. Am 22. September musste Rangnick aufgrund eines Burnout-Syndroms seinen Rücktritt bekanntgeben.© getty
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Vorerst betreute Seppo Eichkorn die Mannschaft interimsweise, dann übernahm Huub Stevens.© getty
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Auf Stevens folgte Jens Keller. Obwohl er vom ersten Tag an angezählt wurde, blieb er bis Oktober 2014. Ein Fehlstart in der Bundesliga kostete ihm den Job.© getty
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Noch am selben Tag als Keller entlassen wurde, kam raus: Roberto Di Matteo übernimmt die Knappen.© getty
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Für den Schweizer war schon nach Saisonende Schluss. Der Neue: Andre Breitenreiter, zuvor mit dem SC Paderborn abgestiegen.© getty
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Markus Weinzierl sorgte mit seiner Vorstellung als neuer Schalke-Trainer für eine echte Aufbruchstimmung. Seine Erfolge mit dem FC Augsburg konnte er in Gelsenkirchen nicht bestätigen. Am Ende reichte es nur für Rang zehn.© getty
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Nachdem der Versuch einer langfristigen Zusammenarbeit mit Weinzierl also schon früh gescheitert war, startete Schalke mit Domenico Tedesco den nächsten Neuanfang.© getty
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Nach der überraschende Vize-Meisterschaft lief es 2018/19 alles andere als rund. Die Folge: Büskens und Stevens kehrten erneut auf die Trainerbank der Königsblauen zurück.© getty
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Zur Saison 2019/20 übernahm David Wagner. Der 47-Jährige, zuletzt Trainer bei Huddersfield Town, erhielt einen Dreijahresvertrag bis 2022. Ob er sich so lange auf dem Schleudersitz Schalke halten kann?© getty
Schleudersitz Schalke: Alle S04-Trainer seit Huub Stevens' UEFA-Cup-Triumph

Schalke schwächelt nach Hinrunde: "Alles ist weg"

McKennie, der bei S04 zum Stammpersonal zählt, aber wie die gesamte Mannschaft in der Rückrunde nicht an die gezeigten Leistungen anknüpfen konnte, soll für seine Äußerungen auch innerhalb der Mannschaft kritisiert worden sein, zumal er in diesem Zusammenhang ebenfalls erklärte, dass er seine fußballerische Zukunft in England sieht.

Fischer will die aktuellen Ergebnisse - Schalke gewann nur ein Spiel im Jahr 2020 und erzielte in den vergangenen zehn Spielen lediglich vier Tore - allerdings nicht an McKennie festmachen, sondern sieht vielmehr ein Einstellungsproblem im Team: "Wenn es spielerisch nicht läuft, dann müssen die Einsatzbereitschaft und das Läuferische passen. Ich sehe nichts davon. Alles, was uns in der Hinrunde stark gemacht hat, ist weg."

Weston McKennie: Leistungsdaten bei Schalke 04

SpieleToreVorlagenGelbe KartenMinuten
8537155.461