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Während des Ramadan wurden unter „Corona-Hilfe“ Lebensmittel und 200-Euro-Gutscheine an türkische Studenten in Österreich verteilt, bezahlt von der AKP-Regierung. Botschafter Ozan Ceyhun (2. v. li.) würdigte diese Hilfssendungen.(Bild: zVg)
„Weihnachts-Eklat“

Türkischer Botschafter ins Ministerium zitiert

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Das hat gesessen. Der türkische Botschafter Ozan Ceyhun verkündete, wie berichtet, mitten in Wien auf der Bühne eines umstrittenen Instituts, was er vom christlichen Weihnachtsfest hält - „egoistisch“. Die Wogen gehen hoch. Nun wurde er für seine Aussage ins Integrationsministerium zitiert.

Denn Ministerin Susanne Raab (ÖVP) ist - gelinde gesagt - gar nicht erfreut über Ceyhuns Ansichten, die er vor Anhängern des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zum Abschluss des muslimischen Fastenmonats Ramadan herausposaunte. „Die“ - er sprach von den Christen, „machen keine Veranstaltungen, wie wir das hier machen.“ Und er sprach von Weihnachten: „Die gehen in egoistischer Manier vor und ziehen sich in ihre eigenen vier Wände zurück und verteilen keine Geschenke, wie wir es machen.“

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Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab(Bild: APA/Herbert Neubauer)

Ministerin: „Unsere Werte müssen respektiert werden“
Ein Gedankengut, über das Ministerin Raab sprechen will. Denn: „Jeder, der in unserem Land lebt, muss unsere Werte respektieren. Wir werden gegen alle Strömungen vorgehen, die das Gelingen von Integration verhindern. Ich erwarte mir darüber hinaus Wertschätzung für unsere Kultur und Tradition.“

Kronen Zeitung/krone.at