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Mallorca, Cala Rajada, am Strand Cala Agulla (picture-alliance/Fellow)

Endlich Urlaub? Aufhebung der weltweiten Reisewarnung in Sicht

Die Bundesregierung will in der kommenden Woche ihren Plan für den Neustart des Tourismus in Europa vorlegen. Vorgesehen ist, die generelle Reisewarnung für 31 Länder in Europa ab Mitte Juni aufzuheben. 

Die Bundesregierung bemüht sich, den Weg für den grenzüberschreitenden Sommerurlaub in Europa frei zu machen. Die weltweite Reisewarnung für Touristen soll ab dem 15. Juni für 31 europäische Staaten aufgehoben werden, wenn die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie es zulässt. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hatte die weltweite Reisewarnung am 17. März ausgesprochen - ein bisher einmaliger Schritt.

Einheitliche Regeln sind Voraussetzung

Zu den 31 Staaten gehören die 26 EU-Partner sowie Großbritannien, Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein. Die Reisewarnung soll durch individuelle Reisehinweise ersetzt werden, die für jedes einzelne Land die Risiken aufzeigt. So sollen Reisen in Staaten und Regionen möglich und zugleich die wirtschaftliche Stabilität in den Urlaubsländern gesichert werden.

Die von der Corona-Krise hart getroffene Tourismusbranche begrüßte die Pläne der Bundesregierung. "Dies gibt nicht nur den Unternehmen der Reisewirtschaft eine Perspektive, sondern auch den vielen Deutschen, die sich auf ihren Urlaub zum Beispiel am Mittelmeer freuen", sagte der Präsident des Reiseverbandes DRV, Norbert Fiebig. Das Sommergeschäft mit Auslandsreisen ist normalerweise die umsatzstärkste Saison der Branche mit etwa 2300 Veranstaltern und mehr als 11.000 Reisebüros in Deutschland. Die Vorbereitungen auf einen Start ins Auslandsreisegeschäft laufen bereits auf Hochtouren. 

Die Bundesregierung will einen Kriterienkatalog vorlegen, der dann mit den einzelnen Urlaubsländern abgestimmt werden muss. Gefordert werden unter anderem "tragfähige Konzepte" für den Infektionsschutz, Gesundheitsprotokolle in Hotels und Pensionen mit Abstandsregeln, Masken, Belüftung und Desinfektion, aber auch ausreichend Behandlungsplätze für Einheimische und Touristen sowie Test-Kapazitäten. Auch die Gewährleistung einer sicheren Rückkehr ins Heimatland gehört zu den Forderungen.

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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Aida sagt Kreuzfahrten bis Ende Juli ab
Die 14 Kreuzfahrtschiffe der Rostocker Reederei Aida Cruises bleiben bis zum 31. Juli im Hafen. In vielen Zielregionen seien die Regelungen für den internationalen Tourismus noch in Abstimmungsprozessen, teilte das Unternehmen mit. Auch die italienische Reederei Costa verlängert den Reise-Stopp für ihre Flotte bis zum 31. Juli.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Kolosseum und andere Sehenswürdigkeiten in Italien öffnen wieder
Das 2000 Jahre alte Wahrzeichen Roms kann ab 1. Juni endlich wieder besichtigt werden. Auch die Vatikanischen Museen kündigen für diesen Tag ihre Wiedereröffnung an. Das antike Pompeji, südlich von Neapel auf Fuße des Vesuv, empfängt bereits wieder Besucher, allerdings nur aus dem Inland. Ab 3. Juni aber können auch Touristen wieder nach Italien einreisen und die antiken Stätten besichtigen.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Die Geburtskirche Jesu in Bethlehem kann wieder besucht werden
Ab heute (26.5.) öffnet wieder eines der wichtigsten Heiligtümer der Christenheit seine Tore. Nur 50 Personen dürfen sich gleichzeitig in der Geburtskirche Jesu in Betlehem aufhalten, es gilt Maskenpflicht. Während die Juden bereits wieder an der Klagemauer in Jerusalem beten dürfen, soll die Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg Ende der Woche für die Muslime geöffnet werden.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Tourismus auf Griechenlands Inseln startet wieder
Griechenlands Inseln sind ab Montag (25.5.) wieder für Inlandstouristen per Flugzeug und Fähre erreichbar. Außerdem öffnen landesweit die Tavernen, Bars und Cafés. Fähren verkaufen nur 50 Prozent ihrer Tickets, auch Tavernen dürfen nur die Hälfte der Tische besetzen. Ende Mai werden jene Länder bekannt geben, aus denen ausländische Touristen ohne zweiwöchige Quarantäne einreisen dürfen.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Berliner Fernsehturm ist wieder geöffnet
Ab heute (22.5) sind die Aussichtsplattform und das Restaurant des Berliner Fernsehturms wieder für Besucher geöffnet. Zugelassen sind nur etwa 50 Personen, es gilt Maskenpflicht, und Tickets müssen online reserviert werden. Mit 368 Metern ist der Berliner Fernsehturm das höchste Bauwerk Deutschlands und ein beliebter Touristenhotspot.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Klettersaison auf Japans höchsten Berg Fuji fällt aus
Wegen der Corona-Pandemie haben die japanischen Behörden am Montag (18.5.) ein Kletterverbot für den Fuji verhängt und alle vier Routen auf den Berg gesperrt.  Normalerweise steigen während der nur zwei Monate dauernden Klettersaison im Sommer täglich Tausende im Gänsemarsch an den Hängen des Vulkans hoch. Der Berg ist mit 3776 Metern der höchsten Japans und gehört zum UNESCO-Welterbe.  
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Erfolgreicher Start der Strand-Saison in Griechenland
In Griechenland sind am Wochenende (16.+17.5.) alle Badestrände des Landes wieder eröffnet worden. Nach Medienberichten wurden die strengen Auflagen befolgt: Der Abstand zwischen Sonnenschirmen muss vier Meter betragen, erlaubt sind nur zwei Liegen pro Schirm. Strandbars dürfen nur verpacktes Essen verkaufen und keinen Alkohol ausschenken. Ein Ausblick auf den Sommerurlaub in Europa trotz Corona?
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Quarantäne-Regeln für Einreise nach Deutschland werden gelockert
Seit Freitag (15.05.) entfällt für Menschen, die aus dem EU-Ausland und Schengen-Staaten nach NRW einreisen, die 14-tägige häusliche Quarantäne. Die anderen Bundesländer sollen in den nächsten Tagen nachziehen. Von der Quarantäne-Pflicht ausgenommen sind ebenfalls Island, Norwegen, Liechtenstein und die Schweiz. Damit werden Reisen in die Nachbarländer wesentlich erleichtert.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Grenzöffnungen, auch für Liebende
Ab Samstag (16.5.) öffnet Deutschland die Grenzen zu den Nachbarländern Frankreich, Österreich und Schweiz. Es gibt nur noch stichprobenartige Kontrollen, zu Luxemburg gar keine mehr. Allerdings müssen für Grenzübertritte weiterhin "triftige" Gründe vorliegen. Und Liebe wird als solcher akzeptiert. So können sich z.B. deutsch-schweizer Paare am Bodensee (Foto) wieder besuchen.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Österreich öffnet Grenze zu Deutschland
Die österreichische Bundesregierung hat verkündet, dass die Grenze zu Deutschland am 15. Juni geöffnet werden soll. Der Tourismus in Österreich stand aufgrund der Corona-Pandemie zuletzt praktisch still. Am 29. Mai dürfen Hotels und Berherbergungsbetriebe in Österreich wieder öffnen. Der österreichische Tourismus ist stark abhängig von Gästen aus Deutschland.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Saisonstart auf den Nordsee-Inseln
Borkum, Juist (Foto) und die anderen ostfriesischen Inseln freuen sich über die Rückkehr der Touristen. Von einem kleinen "Run" ist die Rede. Seit Montag (11.5.) sind Übernachtungen in Ferienwohnungen und auf Campingplätzen in ganz Niedersachsen wieder erlaubt. Urlauber müssen mindestens eine Woche bleiben. Tagestouristen und Hotelübernachtungen sind allerdings weiter untersagt.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Weimar erlaubt wieder Außengastronomie
Die Thüringer sind Vorreiter. Als erste Stadt in Deutschland haben in Weimar Restaurants und Cafés wieder geöffnet. Seit Mittwoch (06.05.) sitzen die Menschen bei Kaffee oder Bier in der Sonne und genießen – bei Einhaltung der Abstandspflicht - den Schritt zurück zur Normalität. Auch in den anderen Bundesländern nehmen bis Ende Mai Restaurants und Hotels ihren eingeschränkten Betrieb wieder auf.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Reisen innerhalb Europas bald möglich?
Urlauber können im Sommer unter Umständen auch auf die Balearen oder die griechischen Inseln reisen. "Wenn es dort kaum noch Neuinfektionen gibt und die medizinische Versorgung funktioniert, könnte man auch über einen Sommerurlaub dort nachdenken", sagte der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung Thomas Bareiß dem "Tagesspiegel". Fernreisen fielen in diesem Sommer aber vermutlich eher aus.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Prosit! Bayerns Biergärten öffnen wieder
Am 18. Mai ist die Corona-Zwangspause für Bayerns Außengastronomie beendet, sprich: die Biergärten öffnen wieder. Natürlich unter strengen Auflagen, Kellner müssen z.B. Masken tragen. Am 25. Mai folgt die Innengastronomie, also Restaurants und Wirtshäuser, mit begrenzter Gästezahl. Ab 30. Mai ist auch der Betrieb von Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätzen in Bayern wieder erlaubt.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Urlaubssaison an der Ostsee beginnt
Mecklenburg-Vorpommern ist das erste Bundesland, das sich wieder für Touristen aus ganz Deutschland öffnet: Ab 25. Mai können sie wieder in Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen übernachten. 60 Prozent der Bettenkapazität werden dafür freigegeben. Damit kann mit den Pfingstferien die Tourismus-Saison in so beliebten Urlaubsregionen wie der Ostsee und der Mecklenburgischen Seenplatte starten.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Verbotene Stadt in Peking öffnet wieder
Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Pekings kann nach monatelanger Schließung wegen der Corona-Krise wieder besichtigt werden. Ab Freitag (1.5.) dürfen Besucher unter strengen Sicherheitsauflagen wieder in die Palastanlage auf dem Tiananmen-Platz. Statt der vorher üblichen 80.000 Besucher sollen maximal 5000 Gäste täglich eingelassen werden.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Bundesregierung verlängert weltweite Reisewarnung für Touristen
Deutschland hat am Mittwoch (29.04.) die weltweite Reisewarnung wegen der Coronavirus-Krise bis mindestens 14. Juni verlängert. Das Auswärtige Amt erklärte, dass "weiterhin mit starken und drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr und weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen" sei.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Hotels und Gaststätten in Österreich werden wieder geöffnet
In Österreich dürfen Hotels und Beherbergungsbetriebe ab 29. Mai wieder öffnen. Das teilte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger am Dienstag (28.04.) mit. Bereits am 15. Mai dürfen Gastronomiebetriebe mit neuen Regeln ihre Türen öffnen. Mit maximal vier Erwachsene pro Tisch und einem Mindestabstand von einem Meter zwischen den Tischen. Das Personal müsse bei der Arbeit einen Mundschutz tragen.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Gastronomen warnen mit leeren Stühlen
Gastronomen haben an zentralen Orten in Deutschland wie hier in Düsseldorf leere Stühle aufgestellt, um auf ihre Situation in der Corona-Krise hinzuweisen. "Ohne direkte Finanzhilfen werden es die meisten unserer Betriebe nicht schaffen", sagt Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes. Es "werden zunehmend auch Lieferanten und Partner tiefer in die Krise reingezogen."
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Reisen zwischen Österreich und Deutschland bald wieder möglich
Österreichs Kanzler Sebastian Kurz ist zuversichtlich, dass die Grenze zwischen Österreich und Deutschland auch für Touristen bald wieder geöffnet wird. Beide Länder seien bei der Eindämmung des Coronavirus auf einem guten Weg, sagte Kurz am Mittwoch (22.04.) in der ARD. Dies sei die Voraussetzung für ein Wiederaufleben des Tourismus. Einen genauen Zeitpunkt für Grenzöffnungen nannte er nicht.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Im Sommer noch keine normale Urlaubssaison
"Eine normale Urlaubssaison mit vollen Strandbars und vollen Berghütten wird es diesen Sommer nicht geben können. Das wäre nicht zu verantworten", sagte Bundesaußenminister Heiko Maas am Dienstag (21.04.) Er schloss dabei aber nicht aus, dass die Grenzen für Touristen vor dem Sommer wieder geöffnet werden und Urlaubsreisen mit gewissen Einschränkungen möglich werden.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Münchener Oktoberfest fällt aus
Das Oktoberfest fällt wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr aus. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter gaben die Entscheidung am Dienstag (21.04.) bekannt. "Es tut uns weh, es ist unglaublich schade", sagte Söder. Aber in Corona-Zeiten wäre die Ansteckungsgefahr auf dem Volksfest mit jährlich etwa sechs Millionen Besuchern zu groß.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Schleswig-Holstein hofft auf Sommertourismus
Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther hofft auf eine Neubelebung des Tourismus an der Nord- und Ostsee im Sommer. Trotz der Corona-Krise habe er das touristische Sommergeschäft "auf jeden Fall nicht abgeschrieben", sagte Günther (19.04.). In drei Schritten könnte zuerst der Besuch in Zweitwohnungen, danach in Ferienwohnungen und zuletzt in Hotels wieder ermöglicht werden.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Schlechte Aussichten für Tourismus
Nach den Regierungsbeschlüssen (15.04.) sollen Menschen in Deutschland weiter auf private Reisen verzichten. Die weltweite Reisewarnung wird aufrechterhalten. Übernachtungsangebote gibt es nur für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke. Auch Restaurants bleiben für ungewisse Zeit geschlossen. Der Tourismus gehört zu den Branchen, die in der Corona-Krise am härtesten betroffen sind.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
US-Einreisestopp aus Europa bleibt vorerst bestehen
Der Einreisestopp der USA für Ausländer aus Europa bleibt vorerst bestehen. Italien und Spanien gehe es in der Corona-Krise noch immer nicht gut und Frankreich habe gerade erst Maßnahmen zur Eindämmung des Virus verlängert, sagte US-Präsident Donald Trump am Montag (13.04.). Der Einreisestopp bleibe in Kraft, bis es den Ländern besser gehe, sagte Trump.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Mallorca bangt um den Sommer
Hotels, Cafés und Andenkenläden sind geschlossen. Vor dem Königspalast in Palma (Bild) ist es ungewöhnlich leer. Die Ostersaison auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca ist ausgefallen. Der mallorquinischen Hotelverband befürchtet nun, dass wegen der unsicheren Situation in den Hauptquellmärkten Deutschland und Großbritannien einige Hotels selbst in der Hauptsaison geschlossen bleiben werden.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Weitere Deutsche aus dem Ausland zurückgeholt
Bis Sonntag (5.4.) sind laut Bundesregierung 205.000 Reisende zurückgeholt worden. Zuletzt starteten Flugzeuge aus Peru und Kolumbien. Mehr als 40.000 Deutsche sitzen noch im Ausland fest. Außenminister Heiko Maas erklärte auf Twitter. "Wir bleiben am Ball! Wir werden uns weiter um Lösungen bemühen für die Reisenden, die noch nicht zurückkehren konnten."
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Neuseeland lässt Touristen ausreisen
Tausende wegen der Coronavirus-Krise in Neuseeland festsitzender Ausländer werden ab Freitag den Pazifikstaat verlassen können. Am Donnerstag kündigte die Neuseeländische Regierung an, die "sichere und geordnete Ausreise von Zehntausenden" Gestrandeter zu ermöglichen. Zuvor hatte sie Rückholflüge ausländischer Regierungen gestoppt.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Zeichen der Hoffnung
Eine Lichtinstallation am Matterhorn setzt ein Zeichen der Solidarität und Hoffnung im Kampf gegen den Coronavirus. Auch an viele andere touristischen Wahrzeichen überall auf der Welt werden aufmunternde Botschaften projiziert. "Bleibt sicher", "Bleibt zuhause" war am Montagabend auf der Großen Pyramide in Gizeh nahe der ägyptischen Hauptstadt Kairo zu lesen.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Rückholaktion dauert noch mindestens zwei Wochen
Die Rückführungen für im Ausland gestrandete Deutsche dauert an. Bisher wurden Hauptreiseziele wie Ägypten oder Marokko angeflogen. „Schwieriger wird es bei Ländern, die nur kleine Gruppen von versprengten Abenteuerurlaubern haben“, sagte der Krisenbeauftragte des Auswärtigen Amtes. So müssen etwa Touristen von den pazifischen Inseln erst in Neuseeland zusammengezogen und dann ausgeflogen werden.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Thailand schließt die Grenzen
Nach langem Zögern hat Thailand seit Donnerstag (26.03.) seine Grenzen geschlossen. Die Behörden hatten die Entscheidung hinausgezögert, um den Tourismussektor zu schonen. Jetzt herrscht der Ausnahmezustand in dem südostasiatischen Urlauberland und zehntausende Touristen sitzen fest. Die Bundesregierung organisiert bisher keine Rückholaktion, da Thailand nicht als Risikoregion gilt.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Riesige Rückholaktion
Das Auswärtige Amt erklärte am Mittwoch (25.03.), es habe gemeinsam mit den Reiseveranstaltern mehr als 150.000 Deutsche aus dem Ausland zurückgeholt. Der Reiseveranstalter TUI ergänzte, fast 95 Prozent der Touristen, die wegen der Corona-Pandemie fest saßen, seien wieder in Deutschland. Vor allem aus Ägypten, Spanien, Portugal und von den Kapverdischen Inseln wurden sie ausgeflogen.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Reisewarnung verlängert
Die Warnung vor Reisen ins Ausland gilt Außenminister Heiko Maas zufolge bis Ende April. "Sie umfasst also auch die Osterferien", stellt er auf Twitter klar. "Bleiben Sie zu Hause! Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen!", appelliert er an die Bevölkerung. Auch viele Reiseveranstalter haben ihren Reisestopp bis Ende April verlängert. Gebuchte Reisen würden kostenlos storniert.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
EU zahlt für Rückkehr nach Europa
Die EU-Kommission unterstützt die Heimkehr von Zehntausenden Fernreisenden nach Europa. Sie will einen großen Teil der Kosten tragen, da die meisten Flugverbindungen gestrichen wurden. "Wir sind dazu da, ihnen bei dieser Rückkehr zu helfen", sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einer Videobotschaft.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Afrikas Maßnahmen gegen die Pandemie
Auch afrikanische Staaten haben zahlreiche Regelungen gegen die Ausbreitung des Coronavirus angeordnet. So verbietet Südafrika Menschen den Zugang ins Land, die aus Risikogebieten kommen. Nigeria überprüft die Temperatur von Reisenden an Flughäfen, Häfen und Grenzen. Kamerun schließt seine Grenzen auf unbestimmte Zeit.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Australien verbietet Auslandsreisen
Die australische Regierung untersagt ihren Bürgern alle Auslandsreisen bis auf unbestimmte Zeit. Der Premierminister Scott Morrison rief zudem alle Australier auf, die sich im Ausland aufhalten, in ihr Heimatland zurückzukehren. Eine 14-tägige obligatorische Quarantäne für alle in das Land einreisende Menschen gab es schon vorher. Auch hier ist es in den Städten ruhig geworden.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Tourismus in Deutschland gestoppt
Die Coronavirus-Krise trifft Reisende und die Tourismusbranche mit voller Wucht. Mehrere Veranstalter, auch Tui, sagten Reisen ab, einige Airlines stellen den Betrieb ein. Bund und Länder beschlossen, das Übernachtungsangebot soll nur noch zu "notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken" genutzt werden. Deutsche sollen "keine Urlaubsreisen mehr ins In- und Ausland unternehmen".
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
EU-Außengrenzen geschlossen
Am Dienstag hat die EU ihre gesamten Außengrenzen für 30 Tage geschlossen. Auch der Schengenraum - zu dem auch mehrere Nicht-EU-Staaten gehören - lässt die Schlagbäume runter.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Deutschland holt Reisende zurück ins Land
Mehr und mehr Staaten schotten sich ab, viele Flüge fallen aus. Mit Sonderflügen wollen die Lufthansa und ihre Tochter Eurowings bis zu 6500 gestrandete Urlauber aus der Karibik, von den Kanaren und aus Mallorca zurück nach Deutschland bringen. In Marokko kommt die Bundesregierung deutschen Touristen zur Hilfe, die dort wegen gestrichener Rückflüge festsitzen.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Norddeutsche Inseln für Touristen gesperrt
Ob Spiekeroog, Sylt oder Rügen: Urlaub auf den norddeutschen Inseln in der Nord- und Ostsee ist seit Montag nicht mehr möglich. Wer sein Quartier bereits bezogen hat, wird gebeten, wieder nach Hause zu fahren. Grund für diese Maßnahme ist, dass die Gesundheitssysteme der Inseln nicht auf eine große Zahl Infizierter vorbereitet sind. Für den Festland-Tourismus sollen Regelungen folgen.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Deutschland schließt teilweise seine Grenzen für Reisende
Deutschland hat am Montagmorgen (16.03.2020) Einreisekontrollen an den Grenzen zu den fünf Nachbarländern Frankreich, Dänemark, Luxemburg, Österreich und der Schweiz eingeführt. Grenzübertritte werden auf das strikt Notwendige zurückgefahren. Der Warenverkehr darf weiter passieren, so auch Pendler, nicht aber Reisende ohne triftigen Grund. Die Dauer der Maßnahmen ist noch offen.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Disneyland Paris schließt
Disneyland Paris und Disney World in Florida sind bis auf Weiteres geschlossen. Die Disney Cruise Line hat ihre Kreuzfahrten ausgesetzt. Das Unternehmen sagte, die Entscheidung sei "in großer Vorsicht" getroffen worden, um Gäste und Mitarbeiter zu schützen. Die bereits geschlossenen Parks in Tokio, Hongkong und Shanghai bleiben nach Angaben des Unternehmens ebenfalls zu.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Österreichische Skigebiete beenden die Saison vorzeitig
Alle Skigebiete in den österreichischen Bundesländern Salzburg und Tirol beenden die Wintersaison vorzeitig. Der Betrieb der Seilbahnen wird ab Sonntag (15.3.2020) eingestellt. Hotels und Unterkünfte werden ab Montag geschlossen. Die Landesregierungen sagten, dass dadurch die Ausbreitung des Coronavirus im Alpenland verlangsamt werden soll.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
USA: Einreisestopp für Europäer
Die USA verhängen wegen der Ausbreitung des Coronavirus für 30 Tage ein allgemeines Einreiseverbot für Menschen aus Europa. Das Einreiseverbot trat am Freitag (13.03.2020) um Mitternacht (Ortszeit) in Kraft. Es gilt nicht für US-Bürger mit Europa-Aufenthalt, die negativ auf den Erreger getestet wurden.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Indien verhängt Einreisesperre
Indien hat alle Touristenvisa wegen des Coronavirus für einen Monat lang für ungültig erklärt. Nur Reisende, die bereits im Land sind, dürften weiter bleiben, hieß es am Mittwoch (11.03.2020) aus dem indischen Gesundheitsministerium. Die Einreisesperre solle vorerst bis zum 15. April dauern.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
China schließt Zugang zum Mount Everest
Die Besteigung des Mount Everest über die Nordseite ist von chinesischen Behörden verboten worden. Die dafür notwendigen Genehmigungen für Expeditionen auf den höchsten Berg der Welt wurden am Donnerstag (12.03.2020) zurückgezogen.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Italien zunehmend isoliert
Österreich hat ein Einreiseverbot für Personen aus Italien verhängt. Nur wer ein ärztliches Attest vorweisen kann, darf ins Land. Auch Slowenien hat seine Grenze geschlossen. Albanien verbietet den Flug- und Fährverkehr. Bis zum 3. April haben viele Airlines ihre Italienflüge gestrichen. Deutschland, Großbritannien und Irland verschärften ihre Reiseempfehlungen und riefen zur Ausreise auf.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Mittelmeer-Kreuzfahrten eingestellt
Die Reederei Costa Crociere streicht vorerst alle Kreuzfahrten im Mittelmeer. Die Reisen werden bis zum 3. April ausgesetzt, wie das italienische Unternehmen am Dienstag (10.03.) mitteilte. Die Maßnahme betrifft tausende Reisende. Schiffe, die noch im Mittelmeer unterwegs seien, würden italienische Häfen nur anlaufen, um Passagiere von Bord gehen zu lassen.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Reichstagskuppel für Besucher geschlossen
Die Kuppel und die Dachterrasse des Reichstagsgebäudes sind seit Dienstag (10.03.2020) bis auf weiteres für den Besucherverkehr geschlossen, um eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus vorzubeugen. Die begehbare Kuppel und die Dachterasse werden nach Angaben des Bundestags jedes Jahr von mehr als zwei Millionen Menschen besucht.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Wintersportsaison in Italien vorzeitig beendet
Alle Skianlagen in Italien sind seit Dienstag (10.03.2020) wegen der Corona-Krise geschlossen. Zuvor hatten sich schon Hoteliers und Seilbahnbetreiber in Region Südtirol (Bild) verpflichtet, ihre Anlagen zu schließen. Südtirol ist bei Wintersporttouristen aus Deutschland und Osteuropa besonders beliebt. Die Schließung gilt mindestens bis zum 3. April.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Reisewarnungen und Grenzkontrollen
Wegen der Coronavirus-Epidemie verstärken Tschechien (Bild) und Polen ihre Kontrollen an der Grenze zu Deutschland. Dabei werden seit Montag (09.03.2020) stichprobenartig Temperaturmessungen vorgenommen. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in Risikogebiete. Umgekehrt müssen Flugreisende aus China, Japan, Südkorea, Iran und Italien bei der Einreise nach Deutschland mit Kontrollen rechnen.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Italien in der Krise
Die italienische Regierung erließ am Sonntag (08.03.2020) ein Ein- und Ausreiseverbot für die mehr als 15 Millionen Einwohner der Regionen in Norditalien, zu denen auch die Wirtschaftsmetropole Mailand und der Touristenmagnet Venedig (Bild) gehören. Außerdem sind kulturelle, sportliche und religiöse Veranstaltungen verboten. Museen, Kinos und Theater bleiben landesweit geschlossen.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Kreuzfahrten als Risikofaktor
Immer wieder werden Kreuzfahrtschiffe unter Quarantäne gestellt oder beim Anlegen gehindert. Nach Absagen in Thailand und Malaysia darf die Costa Fortuna (Bild) mit 2000 Reisenden, darunter 64 Italienern, in den Hafen von Singapur. In Oakland, Kalifornien müssen 2000 Passagiere und 1100 Crewmitglieder der Grand Princess in Quarantäne, weil 19 von ihnen positiv auf COVID-19 getestet wurden.
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Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen
Asien befürchtet drastische Einbußen
Sehenswürdigkeiten in Asien leiden besonders unter den Reisebeschränkungen für Chinesen. So melden Hotspots wie der Senso-ji Tempel (Bild) in Tokio und die Tempelanlagen von Angkor Wat in Kambodscha starke Besucherrückgänge. Das Tourismus-Ministerium in Thailand meldete am Montag (09.03.2020) für Februar einen Einbruch von 44 Prozent. Der Tourismus beträgt 11 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.
Autorin/Autor: Andreas Kirchhoff, Susan Bonney-Cox

Gemeinsam hoffen auf den Sommer

Der italienische Außenminister Luigi Di Maio begrüßt einen möglichen gemeinsamen Neubeginn des europäischen Tourismus Mitte Juni. "Arbeiten wir darauf hin, dass wir am 15. Juni in Europa alle gemeinsam neu starten können. Der 15. Juni ist für den Tourismus ein bisschen der europäische D-Day", sagte Di Maio dem Fernsehsender Rai. "Deutschland steuert darauf zu, am 15. Juni wieder zu öffnen", so Di Maio, "mit Österreich werden wir arbeiten, und wir arbeiten mit anderen europäischen Ländern“. Ab 3. Juni soll die Einreise für EU-Bürger nach Italien wieder möglich sein - ohne danach in Quarantäne zu müssen. Die norditalienische Region Südtirol buhlt schon kräftig um Urlauber vor allem aus Bayern. Landeshauptmann Arno Kompatscher will Touristen sogar Gratis-Corona-Tests anbieten. Ungewiss ist aber zurzeit noch, ob Österreich seine Grenzen auch gegenüber Italien öffnet.

Auch Spanien, das erheblich vom Tourismus abhängt und vom 1. Juli an wieder Urlauber einreisen lassen will, dringt auf einheitliche EU-Regeln für die Öffnung der Grenzen. "Das Schlimmste haben wir hinter uns“, twittert Spaniens Außenministerin Arancha Gonzalez Laya und fügt Emojis von einem Bikini, Sonnenbrille und einem Koffer hinzu. "Im Juli werden wir Spanien nach und nach für internationale Gäste öffnen, die Quarantäne wird aufgehoben und wir werden hohe Sicherheits- und Hygienestandards anbieten. Wir freuen uns auf euch", schreibt sie weiter. 

Spanien ist besonders stark von der Pandemie betroffen, der Virus forderte schon mehr als 27.000 Menschenleben. Das Land hatte im Kampf gegen den Erreger besonders scharfe Restriktionen verhängt. Inzwischen normalisiert sich die Lage aber schrittweise. In Barcelona und Madrid dürfen Bars und Restaurants in ihren Außenbereichen wieder Gäste bewirten, Parks haben wieder geöffnet.

Die Reisefreiheit im Schengen-Raum müsse wieder eingeführt werden, sagte die Außenministerin dem Hörfunksender Cadena Ser. "Wir müssen mit unseren europäischen Partnern gemeinsame Regeln festlegen, die es uns erlauben, die Freizügigkeit auf europäischem Gebiet wieder zu erlangen", so Gonzalez. 

Normalerweise verbringen etwa 80 Millionen Menschen jährlich ihre Ferien in dem südwesteuropäischen Land. Seit der coronabedingten Grenzschließung Mitte März liegt die Tourismusindustrie am Boden. Der Tourismus steuert etwa zwölf Prozent zur Wirtschaftsleistung bei und stellt zahlreiche Arbeitsplätze. Das Sommergeschäft gilt als entscheidend, um die erwartete Rezession abzumildern.

Und der Tourismus außerhalb der EU?

Wie mit Ländern außerhalb der EU verfahren wird, ist noch unklar. Die Türkei ist nach Spanien und Italien die Nummer 3 unter den beliebtesten Urlaubsländern der Deutschen.

Die Türkei hofft ab Mitte Juni wieder auf Touristen und bereitet Flughäfen, Strände und Hotels entsprechend vor. Internationale Flüge der halbstaatlichen Gesellschaft Turkish Airlines soll es ab dem 10. Juni wieder  geben, Inlandsflüge schon ab dem 4. Juni. Das Kultur- und Tourismusministerium in Ankara hat einen Katalog von "Hygiene-Anweisungen" erlassen, der für Hotels beispielsweise Mindestabstände zwischen Liegen an Pools oder einzeln abgepackte Handtücher vorsieht.

Europaweite Lockerungen

Überall in der EU werden Corona-Beschränkungen derzeit gelockert. Parks und Strände öffnen wieder, Museen, Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Cafés. Überall herrschen Auflagen, Abstandsregeln, Hygienevorschriften. 

Schweden ist das einzige Land der EU, das auf strikte Maßnahmen zur Eindämmung des Virus verzichtet hatte. Mit 4000 Toten ist die Sterberate deutlich höher als die seiner Nachbarländer. Die Regierung des skandinavischen Staats hatte seit Ausbruch der Corona-Pandemie auf Freiwilligkeit der Bürgerinnen und Bürger gesetzt und keine Schließungen oder Verbote auferlegt. Der sogenannte "Sonderweg" erntete Kritik aus dem In- und Ausland. 

Weltweit sind gut fünfeinhalb Millionen Menschen an Corona erkrankt, mehr als 350.000 Menschen starben.

Ic/as/at (rtr, dpa, afp, ap, DLF)