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(Source: Oculus)

Facebook will VR in die Unternehmen bringen

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Oculus for Business kommt aus der Beta-Phase. Mit diesem Angebot will die Tochter von Facebook auf die wachsende Nachfrage von Unternehmen nach Virtual Reality reagieren. Die Technologie wird immer häufiger eingesetzt, insbesondere für Trainingsanwendungen.

Die vor einem Jahr eingeführte und seit September im Beta-Stadium befindliche Plattform Oculus for Business steht nun allen interessierten Unternehmen zur Verfügung. Mit dieser Plattform, die auf dem Virtual-Reality-Headset Oculus Quest basiert, stellt die Facebook-Tochterfirma Oculus Geräte, eine Software-Suite, Konfigurations- und Management-Tools sowie professionellen Support zur Verfügung, um umfangreiche VR-Implementierungen zu erleichtern.

Führende Unternehmen in einer Vielzahl von Branchen gehören laut einer Mitteilung zu den ersten Anwendern von Oculus for Business. Dazu gehört auch die Nestlé-Marke Purina, die VR zur Visualisierung der Regale im Laden und zur Verkaufsschulung verwendet. Das Johnson & Johnson Institute hat Ausbildungsprogramme für Chirurgen eingerichtet.

Oculus for Business umfasst ein Partnerprogramm für Wiederverkäufer und Entwickler von Geschäftsanwendungen. "Vom Gastgewerbe bis zum Gesundheitswesen und darüber hinaus haben wir mehr als 400 unabhängige Anbieter und Lieferanten, die an massgeschneiderten Lösungen für Kunden weltweit arbeiten. Durch die direkte Zusammenarbeit mit diesen Teams können wir helfen, ihre Geschäfte auszubauen und das Unternehmens-Ökosystem zu entwickeln, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden", schreibt Oculus.

VR für Unternehmen ist startklar

Laut einer aktuellen Studie von IDC nimmt die Nachfrage nach Virtual-Reality-Lösungen im B2B-Umfeld zu. Im Jahr 2019 erreichten die Ausgaben für Hardware, Software und Dienstleistungen in diesem Segment 4,5 Milliarden US-Dollar. IDC rechnet für die nächsten Jahre mit einem anhaltenden und stetigen Wachstum. Im Jahr 2020 sollen sich die Investitionen auf 7,1 Milliarden Dollar und 2023 auf fast 30 Milliarden Dollar belaufen.

VR kommt in Unternehmen am häufigsten für die Ausbildung zum Einsatz. Die Technologie wird aber auch für Produktdesign und -herstellung, Zusammenarbeit und Verkauf eingesetzt. Laut IDC ist die industrielle Fertigung derjenige Sektor, der im Jahr 2020 am stärksten auf Virtual-Reality-Technologien setzen wird, gefolgt vom Baugewerbe und professionellen Dienstleistungen.

Augmented-Reality-Brille von Apple?

Auch Augmented Reality (AR) ist für Unternehmen von zunehmendem Interesse. IDC schätzt, dass die Ausgaben für AR/VR-Technologie im Jahr 2020 fast 19 Milliarden Dollar erreichen werden, wobei der Grossteil dieser Investitionen in den B2B-Markt fliessen soll.

Apple plant offenbar, ein Stück vom AR-Kuchen zu erobern. Gerüchteweise soll das Unternehmen an eigenen AR-Brillen arbeiten. Dies geht aus Leaks hervor, die in Fachmedien wie "Cnet" auftauchten. Das Projekt ist aber durchaus glaubwürdig, da Apple nach dem Kauf des AR-Linsenherstellers Akonia Holographics auch das Medien-Streaming-Unternehmen NextVR übernommen hat. Offen ist allerdings, ob sich Apples Produkt an Unternehmen oder an Endkunden richten wird.