Von Lockerungsmassnahmen über Windböen bis hin zu Verkehrskontrollen

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Übers Auffahrtswochenende führte die Stadtpolizei Chur Kontrollen durch.
BERNHARD AEBERSOLD
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Die Polizistinnen und Polizisten der Stadtpolizei Chur müssen sich auf die Einsätze entsprechend vorbereiten.
BERNHARD AEBERSOLD

In den letzten Wochen wurden einige Lockerungen in Bezug auf die verschiedenen Corona-Massnahmen beschlossen. Unter anderem dürfen seitdem Restaurants und Bars wieder öffnen. Zuletzt sorgten diese Lockerungen in vielen Schweizer Städten eher für Probleme. Denn von Distanzhalten und der 5-Personen-Regel war oft keine Spur zu sehen. Auch in Chur sind immer mehr Menschen unterwegs.

Besonders über die freien Auffahrtstage tummelten sich viele Personen in den Gassen der Stadt. Dennoch gab es keine grösseren Probleme, wie die Stadtpolizei Chur mitteilt. Lediglich bei sieben Personen, welche teilweise wiederholt ermahnt oder gebüsst wurden, musste die Stadtpolizei wegen Nichteinhaltung der Covid-19-Massnahmen Ordnungsbussen aussprechen. Generell könne der Ausgangsgesellschaft sowie den Wirten und Security aber ein grosses Kompliment ausgesprochen werden, betont die Stadtpolizei Chur.

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Arbeitsweise bleibt gleich

Grössenteils bestand die Arbeit der Stadtpolizei darin, erneute Gespräche mit Inhabern der Lokale zu führen. Dabei sei das gemeinsame Vorgehen von Stadtpolizei, Wirten, Türsteher sowie Security besprochen worden. Laut der Stadtpolizei ist das Ziel nämlich, weiterhin an die Bevölkerung zu appellieren, die geltenden Regeln einzuhalten. Dadurch könne das Risiko eines Rückschlags des Virus verringert werden.

Beim bevorstehenden Pfingstwochenende möchte die Stadtpolizei Chur darum weiterhin auf solche präventiven Arbeitsweisen setzen. Bei Nichteinhaltung der Regeln werden aber trotzdem Bussen verteilt. Ueli Caluori, Kommandant der Stadtpolizei Chur, betont: «Ich bin überzeugt, dass wir - solange notwendig - weiterhin auf die wichtige Solidarität und Disziplin der Churer Bevölkerung zählen können. Auch die Strategie mit der im Vordergrund stehenden Kommunikation werden wir fortführen.»

Nicht nur Corona

Während des Auffahrtswochenendes musste sich die Stadtpolizei Chur auch mit anderen Themen beschäftigen. Zu einem verursachten heftige Windböen am Samstagnachmittag Verkehrsbehinderungen. Ein Baum stürzte auf die Südumfahrung und ein Velounterstand wurde im Stadtgebiet umgeweht.

Zum anderen waren die Auffahrtstage auch von Verkehrskontrollen gezeichnet. Im Rahmen der Kontrollen wurden acht Lenker zu Anzeige gebracht. Sie verursachten durch Beschleunigung ihrer Fahrzeuge vermeidbaren Lärm, wie es weiter heisst. Wegen Reklamationen der Bevölkerung und eigenen Feststellungen würden solche Kontrollen stattfinden. Gebüsste riskierten nebst Bussen, je nach Geschwindigkeitsüberschreitung oder Verkehrsgefährdung, auch den Entzug des Führerausweises, so die Erklärungen der Stadtpolizei Chur. (paa)

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