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Formel 1: Sebastian Vettel muss derzeit ordentlich einstecken. Foto: imago images

Formel 1: Ferrari-Star Sebastian Vettel unter Schock – „Muss mich ...“

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Paukenschlag in der Formel 1: Ferrari entschieden, dass Sebastian Vettel nicht als Pilot Nummer eins in die neue Saison startet. Wie der Rennstall am Rande der Vorstellung des neuen Boliden SF1000 verkündete, sind Vettel und Charles Leclerc ab sofort gleichberechtigt.

In der zurückliegenden Runde hatte Sebastian Vettel noch Priorität vor seinem rund zehn Jahre jüngeren Teamkollegen genossen, lag am Ende in der Gesamtwertung aber auf Platz fünf und damit einen Platz hinter ihm.

Dass es in der Formel 1 innerhalb eines Rennstalls keine Nummer eins gibt, ist ungewöhnlich. Und für Vettel, der diese Position seit seinem Wechsel im Jahr 2015 innehatte, ein Schlag ins Gesicht.

Formel 1: Ferrari stellt Vettel und Leclerc auf eine Stufe

Denn während Leclerc damit in der Hierarchie aufgestiegen ist, wurde der gebürtige Heppenheimer gewissermaßen heruntergestuft. Auch wenn dieser das nicht so sieht. „Ich glaube, es macht keinen Unterschied. Wir haben beide das gleiche Auto und die gleichen Voraussetzungen. Der Rest wird sich auf der Strecke klären“, sagt der 32-Jährige Formel-1-Sender „RTL“ am Rande der Vorstellung des neuen Ferrari-Rennwagens SF1000 im italienischen Reggio Emilia.

Und so schwierig die Situation für ihn auch sein mag: Vettel weiß, wovon er spricht. Denn selbst, nachdem er von 2010 bis 2012 im Red Bull drei WM-Titel in Folge gewann, weigerte sich der Rennstall, ihn als klare Nummer eins vor Mark Webber auszuweisen. Es folgte 2013 die vierte Weltmeisterschaft.

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Das ist der neue Bolide der Scuderia Ferrari: der SF1000. Foto: imago images / HochZwei/Syndication

Sebastian Vettel gibt sich nach der Degradierung kämpferisch: „Ich mache mir in dieser Hinsicht keine Sorgen“, erklärt Vettel. „Ich muss mich nicht verstecken. Letztes Jahr war es von meiner Seite hier und da nicht gut. Hier und da lief es einfach nicht rund. Ich glaube aber, dass ich mich nicht verstecken muss.“

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Das ist Sebastian Vettel:

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Vettel mit neuem Ferrari-Boliden zufrieden

Derweil ist der jüngste Formel-1-Weltmeister der Geschichte zufrieden mit dem Auto, das das Team in der rennfreien Zeit konstruiert hat. „Es gibt ein paar clevere Lösungen. Ob die dann auch Früchte tragen werden, wird sich zeigen. Aber ich denke, es ist auf jeden Fall viel Hirnschmalz in das gesamte Projekt eingeflossen.“

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Vor allem das Heck sowie das Verhalten in den langsamen Kurven seien im vergangenen Jahr Ferraris größte Probleme gewesen – die nun vielleicht der Vergangenheit angehören: „Ich denke, das diesjährige Auto ist ein deutlicher Schritt nach vorne. Vielleicht ein bisschen zu Lasten unseres Vorteils, was die Geraden angeht. Ich verspreche mir, dass wir dieses Jahr ein Auto haben, das deutlich besser liegt und sich hoffentlich auch besser abstimmen lässt.“

Formel 1: Start Mitte März in Australien

Ob Ferrari in diesem Jahr endlich wieder den großen Konkurrenten Mercedes ausstechen kann, wird sich ab dem 13. März zeigen, wenn die Formel-1-Saison mit dem ersten freien Training im australischen Melbourne beginnt. Zwei Tage später steigt auf dem Albert Park Circuit dann der erste Grand Prix.

Spätestens am 29. November, wenn die Formel 1 in Abu Dhabi zu Gast ist, wissen die Fans dann, ob es nach 13 Jahren wieder einen Weltmeister der Scuderia Ferrari gibt. Den bislang letzten Titel für den italienischen Rennstall holte der Finne Kimi äikkönen im Jahr 2007. Danach reichte es nur noch zu sechs Vize-Weltmeisterschaften und drei dritten Plätzen.

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